Ein Action Lifestyle mit Winterwandern

Winterwandern als Action Lifestyle –

Alles zum Winterwandern hier bei Action Lifestyle. Wandern im Winter beginnt eigentlich schon zur Vorbereitung im Herbst bzw. Spätherbst. Dann, wenn tagsüber die Sonne noch zum Rausgehen animiert und die Wanderwege, Gipfel noch frei von Schnee sind. Ab Dezember ist es dann ratsam auf Schneeschuhwandern umzustellen und die Ausrüstung entsprechend anzupassen.

Der Herbst färbt die Blätter bunt, es wird allmählich kälter und die Tage werden kürzer. Um der Herbstmüdigkeit entgegenzutreten empfiehlt es sich aktiv zu bleiben. Beispielsweise mit einer Herbstwanderung um Sonne zu tanken und fit in den Winter zu kommen. Das Sonnenlicht animiert nicht nur Dich sondern auch die Produktion von Vitamin-D für Deine Gesundheit bzw. zur Stärkung des Immunsystems.

Beim Wandern, Winterwandern, Spazieren, Nordic Walking an der frischen Luft genießt Du die herrliche Landschaft zur Beruhigung und aktivierst gleichzeitig Deinen Körper. Dadurch kannst Du Deinen Tag-Nacht Rhythmus viel besser abgleichen, Du bist tagsüber aktiv und kannst in der Nacht besser (ein-) schlafen. Mit dem Herbst kommt auch die kalte, nasse Jahreszeit und es besteht so die Gefahr sich zu verkühlen. Das kommt vor allem wegen dem meist durch die grauen Wetterbedingungen auftretenden Bewegungsmangel in Kombination mit unbewusster Ernährung. Am Vormittag ist es meist bewölkt aber zu Mittag hat es dann doch meistens super angenehme Temperaturen. Da solltest Du schon am Berg sein und den Weitblick genießen.

Wer zudem zu wenig schläft (< 7 Stunden/Nacht) versetzt den Körper in eine Extremsituation und quält ihn am nächsten Morgen. Kein Wunder wenn Du an Herbstmüdigkeit leidest. Es spielt die Ernährung auch eine wichtige Rolle beim Wechsel der Jahreszeit. Da wir im Herbst eher weniger an Outdoor Aktiv denken und diesen auch bewusst leben, ist es umso wichtiger auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung zu achten und die Erholungsphasen berücksichtigen. Früher ins Bett führt zu mehr Aktivität am Morgen. Da hilft auch keine Koffeinbombe am Morgen wenn sich der Körper auf den Winter einstellt.

Dein Immunsystem funktioniert nur dann gut, wenn der Körper ausreichend mit Vitaminen und Spurenelementen versorgt ist. Laut Ernährungswissenschaftlern ist es besonders Vorteilhaft selbst zu kochen, mit frischen Lebensmittel und genügend Nährstoffen. Diese fehlen oftmals in TK-Gerichten. Regelmäßig Obst und Gemüse bereichern Deinen Speiseplan und bieten Dir genügend Reserven für die unangenehme Jahreszeit. Ein Müsli am Morgen gibt Dir den gesunden Start in den Tag. Nüsse und Früchte bieten dahingehen genügend Nährstoffe, Vitamine und wichtige Omega3-Fettsäuren. Mit Tees förderst Du zusätzlich eine ausreichende Hydration und sorgst für ausreichend Flüssigkeit in kalten Jahreszeiten. Gerade trockene Schleimhäute durch trockene Luft bergen das Risiko, schneller zu erkranken als sonst.

Mit Winterwandern oder Bewegung an der frischen Luft kommt es zur Abwechslung im Alltag, mehr Bewegung und einem gesunden Appetit, was wiederum Stress reduziert und gleichzeitig als Schutz vor unbeliebter Erkältung dient. So sparst Du viel Geld für Nahrungsergänzungen und Supplements.

Bei Übergewicht oder einseitiger Ernährung empfehle ich Dir einen Action Lifestyle mit Winterwandern mit einer ausgewogenen Ernährung. Um Dich vor unliebsamen Nebeneffekten des Winters zu schützen. Lieber in einen gesunden Lebensstil mit qualitativ hochwertiger Ernährung investieren ist meine Devise. Durch Bewegungsmangel und einseitiger Ernährung kommt es relativ schnell zur sogenannten Winterdepression und Du legst Gewicht zu anstatt fit zu bleiben. Dem kannst Du getrost mit einem Action Lifestyle entgegenwirken.

Das ist zwar eher eine Demotivation als Depression, kann aber dennoch das psychische Wohlbefinden beeinträchtigen und macht antriebslos. Mit Wandern im Winter kannst Du dem Bewegungsmangel entgegenwirken und Du hältst Dich fit und bleibst in Form. Lass Dich nicht vom kaltem Wetter abschrecken. Früh morgens machst Du Dich auf den Weg und kannst mittag die Sonne am Berg oder in der Natur genießen. Aktivität im Freien ist das entscheidende Kriterium.

Ein Spaziergang oder eine Wanderung tut gut und passt perfekt zum Herbst und Winter. Jede Art von Bewegung macht gute Laune und stärkt Deine Abwehrkräfte.  Wandern im Winter schafft Zeit für Dich selbst, Deine Freunde und der Familie. Am Wochenende kannst Du zur Erholung ein Wochenende in der Therme planen. Hast Du Deine Aktivität gefunden, gilt es diese in den Alltag zu integrieren. So sparst Du Zeit, welche Du womöglich mit einer Erkältung verbringen müsstest. Aktiv durch den Winter beginnt mit Spazierengehen und endet mit Skitouring. Dazwischen gibt es noch die Schneeschuhwanderer und das sogenannte Winterwandern. Also genügend Action für Dich, Deinen Freunden als auch mit der Familie, um dem Winter zu trotzen.

Ernährung im Winter

Wie beim Sport auch, kannst Du durch bewusste Ernährung und ausreichend Bewegung Deine Fitness halten. Selber zu kochen ist Dein Weg die verwendeten Lebensmittel und Portionen im Auge zu behalten. Wenn Du alles selbst zubereitest, gibt es keine versteckten Fette und Zusätze welche Dich über den Winter verformen oder in Missstimmung bringen.

Die Motivation zum Winterwandern

Wenn sich Dein Action Lifestyle nicht nach Training, sondern nach Abenteuer, Erkunden und Freiheit in der Natur anfühlt, sollten sich Motivationslöcher eher selten zeigen. Hast Du trotzdem mal Phasen in denen Dir Bewegung schwerfällt, hilft Dir eine neue Aktivität. Beispielsweise Langlaufen, Laufen im Winter, Schneeschuhwandern oder Alpine Skitouren auszuprobieren. Auch ein Ausflug in eine nahegelegene Region bietet eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Nach zwie oder drei Winterwanderungen kannst Du zur Abwechslung einen Aufenthalt in einer Therme versuchen. Das entspannt und gibt Dir und Deinem Körper die Möglichkeit sich zu erholen.

Fehlt Dir die Motivation zum Winterwandern?

Nun ja, für Stubenhocker ist das nichts. Wenn dann solltest Du von der Natur schon etwas zurückbekommen. Aber wenn Du ohnehin gerne einen Action Lifestyle pflegst oder noch möchtest, ist Winterwandern eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Mal raus aus der Stadt oder dem Büro, hinein in die Natur mit dessen atemberaubenden Eindrücken, den Fernblick weit ab von der Zivilisation und Menschenmengen. Sorgen bleiben im Tal und die sportliche Ambition hält sich in Grenzen. Somit zählt Wandern im Winter zu den gemäßigten Sportarten und ist für Jung und Alt gleichermaßen interessant. Vielleicht in Verbindung mit einem Kurzurlaub mit Wellness verbinden? Gut essen und trinken, die Seele baumeln lassen und/oder mit Freunden eine schöne Zeit verbringen.

Almen und Hütten bieten mittlerweile kulinarische Meisterleistungen an und es ist immer eine „Gaudi“ mit dem Hüttenwirt. Es muß ja nicht gleich der Großglockner oder der Watzmann sein, es gibt auch viele kleine, kürzere Touren welche zum Verweilen einladen. Auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt, kannst Du Dir mit entsprechend warmer, wetterfester Bekleidung den Tag zum Erlebnis machen. Eine Geschichte zum Erzählen hast Du allemal. Am Abend in die Sauna oder den Wellnessbereich und Dir geht’s wieder super gut. Wandern bringt die Leute, Familie zusammen und am Berg sind alle gleich. Das führt zu Motivation und Ausgeglichenheit als auch einer sportlichen Figur und hält Dich jung und attraktiv.

Welche Ausrüstung brauchst Du beim Winterwandern?

Im Sommer reicht ein gutes, bergfestes Schuhwerk mit genügen Grip auf unbefestigten Wegen. Hauptsächlich für den Abstieg um nicht abzurutschen. Einen Regenschutz, Erste Hilfe Paket und etwas Verpflegung für den Fall das Du nicht in eine Hütte einkehren möchtest.

Im Herbst benötigst Du schon ein bisschen mehr. Beispielsweise eine regenfeste Bekleidung (Hose und Jacke mit Kapuze) welche Du im Rucksack mitführst und bei Bedarf schnell zur Hand hast. Eventuell eine Softshell-Jacke zum darunter anziehen um der Kälte oder dem Wind zu trotzen. Ich bevorzuge dabei jene mit Reißverschluss um die Temperatur regulieren zu können. Im Herbst kann es gut sein, dass Du beim Aufstieg ins Schwitzen kommst. Da solltest Du das Zwiebelschalenprinzip verstehen.

Damit ist gemeint, dass Du je nach Temperatur Deine Bekleidung wechseln kannst um Dich nicht zu verkühlen. Beispielsweise eine am Körper anliegende Funktionsunterwäsche aus bspw. Merinowolle, welche die Feuchtigkeit schnell abgibt und die Haut trocken lässt. Feuchtigkeit führt viel schneller zum Auskühlen als es eine trockene Haut erlaubt. Darüber ein Fleece-Pullover mit Reißverschluss zur Regulierung. Diesen kannst Du bei Bedarf bequem öffnen. Sollte Regen oder Wind aufkommen, bist Du mit einer (Hard-Shell) Wind- & Regenjacke bestens geschützt. Je später zur Jahreszeit Du unterwegs bist, empfiehlt sich die Mitnahme von Handschuhen und Haube als auch einer Thermoskanne für den warmen Tee.

Je nach Jahreszeit oder Tour benötigst Du die richtige Ausrüstung um Dich bei Deinem Abenteuer pudelwohl zu fühlen. Nur wer am falschen Platz spart, hat es womöglich unangenehm und möchte lieber in der Stube hocken. Die günstigste Art und Weise sich gegen Nässe zu schützen ist immer noch ein Imprägnier-Spray für Schuhe, Bekleidung und Rucksack. Mit diesem schützt Du Dich vor Nässe und der Schmutz geht viel leichter ab. Diesen Schutz musst Du allerdings öfters erneuern und ersetzt keine wetterfeste Bekleidung.

Meine Ausrüstung beim Winterwandern

Das Schuhwerk:

Im Sommer reicht ein steigfester, hoher Wanderschuh aus. Die niedrigen sind eher für Trekking im Flachland geeignet obwohl diese eher zum “Umknacksen” führen als es hohe Wanderschuhe erlauben. Im Winter hingegen benötigst Du schon einen Wanderschuh mit Winter-Grip-Sohle. Dieser sollte Wind-, Wasser.- und Kälteresistent sein. Eventuell möchtest Du diesen auch zum Schneeschuhwandern verwenden, so müssen diese genügend Halt bieten und in Deine Schneeschuhe passen. Thermo-Einlagen sorgen für besseren Halt im Fußbett und schützt besser gegen die Kälte vom Boden. Für mehr Grip auf Eis und Schnee sorgen die bekannten Snowline Chainsen (Schneeketten für Schuhe). Diese kannst Du bequem anbringen und schützen Dich zusätzlich vor Aus-Abrutschen auf unebenem Gelände und sorgen für zusätzliche Trittsicherheit in der Winterlandschaft.

Ich persönlich verwende einen leichten, hohen Wanderschuh für den Sommer und einen massiven für den Herbst bzw. Winter. Nässe ist beim Wandern Dein größter Feind. Also niemals mit feuchten, nicht imprägnierten Schuhen ins Gelände gehen!!! Blasen und Erfrierungen können die Folgen eines solchen Fehlers sein. Solltest Du durch die Kälte Dein Feingefühl verlieren, ist auch die Trittsicherheit eine riesen Gefahr und kann gegebenenfalls zum Absturz führen. Ein guter Verkäufer wird Dir die Pflege Deines Materials ans Herz legen und Dich entsprechend einweisen. Steigeisenfeste Schuhe benötigst Du hauptsächlich für Hochalpine-Wanderungen wie bspw. Gletscherwanderungen.

Wichtig:

Solltest Du durch Tiefschnee wandern, empfehle ich Dir Snowline Gamaschen zu verwenden. Diese schützen Dich vor dem Schnee, den es bei jedem Schritt zwischen Hose und Schuh hereindrückt. So vermeidest Du feuchte Socken und folglich nasses Schuhwerk. Solche welche Du mit einem Gurt an den Schuhen befestigen kannst und Langlebigkeit versprechen. Jene mit Gummizug rutschen meist beim Bergabgehen hoch und sind zudem noch lästig wenn Du diese bei jedem Tritt neu positionieren musst.

Socken:

Bitte verwende beim Winterwandern unbedingt lange Socken. Optimal wenn diese aus Merinowolle sind. Am besten Du hast gleich mehrere Paare und Eines zum Austauschen mit dabei. Diese kannst Du sowohl zum Wandern, Schifahren als auch zu Hause verwenden und tun der Investition keinen Abbruch.

Die Bekleidung beim Winterwandern

Grundsätzlich gilt wieder das Zwiebelschalenprinzip. Mehrere Schichten die Du je nach Bedarf an bzw. ablegen kannst um Deine Körpertemperatur der Beanspruchung anzupassen.

Hose und Jacke:

Als Hose verwende ich beim Wandern im Spätherbst/Winter und zum Schneeschuhwandern eine Skitouren-Hose der Marke Mammut. Diese ist atmungsaktiv, wasserabweisend, kälteresistent, elastisch mit Stretch für große Schritte, hat einen Schneestopper an den Fußenden, ist besonders langlebig und sehr widerstandsfähig. Die Belüftungsfunktion ist besonders vorteilhaft beim Aufstieg wenn Du ins Schwitzen kommst und zufällig doch eine lange Unterwäsche trägst.

Bei der Jacke verlasse ich mich ebenfalls auf ein wetterfestes, atmungsaktives Material mit Belüftungsfunktion und einer Kapuze. Oftmals ist es ja so, dass die Haube bei Schneefall durch die Erwärmung bei der Aktivität nass wird. Mit der Kapuze kannst Du dem entgegenwirken, sie schützt den Kopf vor Wind und Schnee, hält die Haube trocken und so den Kopf schön warm. Die Jacke sollte zudem im Rucksack leicht zu verstauen sein und wenig Gewicht aufweisen. Bei einigen Modellen lässt sich das Innenleben problemlos herausnehmen und bietet Dir gleich eine doppelte Funktion.

Hose und Jacke solltest Du nach der Reinigung wieder ordentlich, gut imprägnieren und vor dem Einsatz auf Beschädigungen Deiner letzten Action überprüfen. Gerade an Schultern und wo die Träger des Rucksacks sind, als auch bei den Arm-Enden kommt es oftmals zu abgenützten Stellen wo die Feuchtigkeit leicht eindringen kann. Diese Stellen behandle ich besonders mit dem Imprägnier-Spray um dem entgegenzuwirken.

Für Sport-Outdoorbekleidung gibt es ein spezielles Wasch- als auch Imprägniermittel. Ich persönlich verwende beides, jedoch zusätzlich noch den Imprägnier-Spray. Diesen Verwende ich auch für meine Handschuhe beim Snowboarden und hatte noch nie Probleme mit der Feuchtigkeit. GoreTex ist super aber doppelt hält besser 😉

Unterwäsche: 

Die Funktions-Unterwäsche sollte atmungsaktiv sein und die Feuchtigkeit von der Haut in die darüber liegende Soft-Shell Jacke abgeben. Dadurch bleibt die Haut trocken und somit warm. Ob Lang oder Kurz richtet sich nach Deinem persönlichen Bedarf an Komfort und nach Deiner Expedition. Zu warm führt zum Schwitzen und zu kalt zum schneller Auskühlen. Eventuell nimmst Du Dir eine Ersatzgarnitur (Ersatzleiberl) im Rucksack mit. Baumwolle ist zwar schön warm, kann ich aufgrund der Eigenschafft das dieses Material besonders gut die Feuchtigkeit speichert, absolut nicht empfehlen. Eventuell für den Abstieg oder die Abfahrt ganz nützlich.

Der Rucksack:

Je nach Extremität Deiner Action im Gelände suchst Du Dir einen passenden Rucksack aus. Diese gibt es von 20-35 Liter Fassungsvermögen. Dein Rucksack sollte genügend Möglichkeiten bieten um alles sorgfältig zu verstauen und trotzdem noch bequem sein. Viele Modelle lassen sich zudem noch individuell auf Deinen Körperbau einstellen. Brust und Hüftgurt helfen Dir die Last besser zu verteilen und bieten besseren halt im Einsatz. Auch für den Rucksack gibt es mittlerweile eine Regenhaut welche Du nebenbei als Sitzunterlage verwenden kannst, damit Du nicht im Schnee sitzt und Dir der Hintern einfriert.

 

Winterwandern hält Dich fit und gesund. Mehr dazu in meinem Artikel:

„Wandern als Action Lifestyle“

 

Besonderheiten beim Winterwandern

Beim Winterwandern begibst Du Dich höchstwahrscheinlich auf ausgeschilderte Wege und Pfade. Dennoch kann es vorkommen, dass diese beim Aufstieg ausgetreten bzw. angenehm zu begehen, jedoch am Rückweg verschneit sind. Deshalb sollest Du markierte Wege nicht ohne Grund verlassen. Zudem birgt der Winter die Gefahr der Lawinen und Schneebretter. Auf Harschdecken beim Queren von Schneefeldern kannst Du schnell den Tritt verlieren und sehr schnell abrutschen. Was von Abschürfungen bis zum Absturz führen kann. Sicherheit ist das oberste Gebot in den Bergen.

Solltest Du der Einzelgänger sein, informiere Dich über die Wetterlage und behalte diese ständig im Auge. Informiere deine Unterkunft, Freunde oder Bekannte über Dein Vorhaben, Deiner geplanten Route und die voraussichtliche Dauer. Plane Deine Tour gründlich und berücksichtige eventuelle Änderungen. Auch wenn Du von einer Hütte absteigst und den Rückweg unversehrt gemeistert hast, informiere den Hüttenwirt über Deine unversehrte Ankunft. Auch jene die Du bei Abreise über Dein Vorhaben in Kenntnis gesetzt hast. Bedenke bitte, dass eine Wanderung im Schnee mehr Kraft und Zeit erfordert als es im Sommer der Fall ist.

Sonstiges zum Winterwandern

Je nach Bedarf, obwohl ich zur Mitnahme raten kann.

Mütze-Haube, Handschuhe, Teleskop-Stöcke für die bessere Trittsicherheit und um die Kraftreserven zu schonen. Eine Sonnenbrille oder gegebenenfalls eine Schneebrille für aufkommenden Schneefall oder bei Wind. Auf eine Sturmhaube verzichte ich, da wenn Du die Kapuze der Jacke anzurrst, mit der Skibrille fast keine Lücke mehr offen bleibt. Ist aber sicher kein Fehler eine mitzuführen. Diese schützt Dich noch besser vor starkem Wind im Schneegestöber. Je nach Intensität Deiner Tour empfehle ich noch ein Erste Hilfe Paket  sowie ein Lawinenpips und Handy (Achtung: Batterien und Akkus leiden unter der Kälte und sollten nahe am Körper getragen werden. Nicht im Rucksack!).

Solltet Ihr in der Gruppe marschieren wäre zumindest eine Sonde mit Schaufel sehr ratsam! Eine Stirnlampe ist sicher auch von Nutzen und nimmt nicht viel Platz ein. Mit der kannst Du auch bei Dunkelheit noch Deine Wanderkarte ablesen oder den Rettern Lichtsignale geben. Mein persönliches Gimmick was ich immer dabei habe ist ein Leatherman (Multitool) und einen Kabelbinder für eventuelle Reparaturen am Equipment.

Solltest Du Dich doch verlaufen, gehe nicht einfach wie im Sommer bergab und der nächste Bach führt Dich schon ins Tal oder zur nächsten Zivilisation. Dies kann im Winter fatale Folgen haben wenn Du plötzlich in einem Graben oder Bach stehst. Hier empfehle ich den Weg zurück anhand Deiner Spuren im Schnee. Ruf Hilfe und/oder suche Schutz vor der Kälte in einer Hütte oder Futterstation. Ein Schneeloch ist besser als Garnichts um die Nacht am Berg zu verbringen. Plane Deine Tour, Winterwanderung mit Bedacht an Zeit- und Kraftreserven.

 

Beim Wandern geht es nicht um den Gipfel sondern um den Weg!

 

Falsche Ein-Überschätzung der eigenen Fähigkeiten oder Übereifer führen nicht zum Gipfel sondern eher ins Krankenhaus. Nur weil es eine Bergwacht gibt, heißt es noch lange nicht, das sie Dich rechtzeitig findet.

Ich wünsche Dir viele tolle Erlebnisse und das Du immer unversehrt nach Hause kommst. Solltest Du noch etwas im Artikel vermissen, hinterlass mir einen Kommentar.

 

Anbei noch der Link zu den Schneeschuhen und Teleskopstöcken welche ich Dir zum “advanced” Winterwandern empfehlen kann.

Wichtig bei der Wahl Deiner Schneeschuhe ist vor allem die Steighilfe und die Traglast !

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