Fitness zum Abnehmen

Fitness zum Abnehmen und die optimale Fettverbrennung –

Fälschlicherweise reden wir meist von Fettverbrennung wenn wir uns körperlich eine bestimmte Zeit anstrengen. Ist das wirklich so? Verbrennen unsere Muskeln das Fett während dem Fitnesstraining und wie funktioniert die optimale Fettverbrennung durch Fitness?

Unsere Muskeln verbrennen definitiv kein Fett wenn wir die Fitness trainieren. Zum Abnehmen musst Du die Energiebilanz nach oben bringen sodass die Fett-Energiereserven angezapft werden. Nur wenn der Körper mehr Energie verbraucht als er zugeführt bekommt, entsteht der gewünschte Abnehm-Effekt durch den Unterschied. Die Trainingsart ist dabei relativ nebensächlich, solange man mit dem Fitnesstraining im Pulsbereich bleibt, wo diese Phase der Abschöpfung auch stattfindet.

Meiner Meinung nach sind bei Fitness eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining die beste Option für einen definierten und gesunden Körper. Wie heißt es so schön: „ Wenn der Körper schwitzt, arbeitet er“ und die „Fettverbrennung“ ist im Gange. Diesen Bereich, unterhalb der anaeroben Schwelle sollte man entsprechend dem Fitnesstraining bestimmen und weiter ausbauen um die optimale Fettverbrennung zum Abnehmen nutzen zu können.  („siehe dazu mein Beitrag: „Training nach Puls“)

 

10 Tipps – Abnehmen mit Fitness

1. Check Deine Energiebilanz

Die Krux mit dem Abnehmen ist folgende. Durch das Training bzw. zunehmenden Energieverbrauch wird der Hunger geschürt und wir glauben die verbrauchte Energie schnell zurückzuführen müssen. Da liegt auch schon der Hund begraben. Führst Du nach deinem Training mehr Kalorien (Kcal) zu Dir als Du mit dem Training verbraucht hast, kommt es zur Anhäufung von Energiereserven in Form von Fettreserven oder Speck. Der Abnehm-Effekt wird nicht wie erwünscht eintreten. Kehrst Du dieses Prinzip mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung nach Verbrauch und Ziel um, sollte Fitness zum Abnehmen die richtige Trainingsmethode sein. Angaben zu den Nährwerten auf Gerichten und zu Lebensmittel erleichtern eine näherungsweise Bestimmung der Werte. Ein sogenannter Bluttest beim Ernährungsberater gibt detaillierte Auskunft zur Abstimmung Deiner Ernährungsgewohnheit auf Deinen Energiehaushalt.

2. Warum FDH nicht funktioniert

Eine Radikaldiät mit „Friss die Hälfte“ bringt genau den unerwünschten Effekt, dass der Körper meint er sei in einer Notsituation und müsse so lange wie möglich mit verbleibenden Reserven haushalten. Daher würde er versuchen, sämtliche Funktionen der Organe, der physischen als auch psychischen Leistungsfähigkeit, auf eine Minimalversorgung umzustellen und jede zugeführte Energieform bestmöglich speichern zu versuchen. „Friss die Hälfte“ ist meiner Ansicht nach eher ungesund und absolut verwerflich um abzunehmen. Vielmehr begrüße ich eine Variante welche sich auf die Trainingsbegleitung durch gesunde, ausgewogene Ernährung ergibt.

Anstatt Tiefkühlkost mit vielen Kalorien, Geschmacksverstärkern und vielen Emulgatoren, lieber den frischen, knackigen Salat. Regelmäßige kleinere, ausgewogene Mahlzeiten zu festgelegten Zeiten begünstigen den Abnehmprozess enorm. Obst oder Gemüse können schon mal eine volle Mahlzeit ersetzen.

3. Fettpolster in Muskelmasse verwandeln

Muskeln verbrauchen und benötigen Energie selbst im Ruhemodus. Jedoch um Fettreserven in Muskelmasse zu verwandeln, muss man den Körper durch Training dazu bekommen, dass er diese Fettreserven als Energiequelle bereitstellt. Hast Du es einmal geschafft in diesen Trainingsbereich vorzudringen, sollte mit kontinuierlichem Training eine Fettverbrennung stattfinden. Durch zusätzliches Krafttraining und Anpassung des Ernährungsplans erreichst Du den gewünschten Effekt.

4. Du bist, was Du isst

Mit Unterstützung ausgewählter Nahrungsmittel kann das Abnehmen durchaus gefördert werden. Du nimmst nicht nur ab sondern ernährst Dich womöglich auch noch gesünder. Low Carb ist gerade der Trend schlechthin. Ich bevorzuge auch die „wenig Kalorien“ Ernährung. Jedoch versuche ich stets einen Wochenplan einzuhalten der sich 4-8 Wochen lang vollzieht oder sich abwechselt. Schnelle Mahlzeiten vermeide ich gänzlich. Süßigkeiten lassen sich ja doch nicht vermeiden aber man kann sie radikal reduzieren.

Low Carb beschreibt einen Ernährungsplan welcher reich an Protein (Fleisch, Fisch) und Fetten jedoch sehr arm an Kohlenhydraten (Pizzateig, Nudeln, Brot, Kartoffeln etc.) gehalten ist.

5. Eine Ausgewogene Ernährung

Vorstellbar das sämtliche gewohnten Nahrungsmittel welche wir den Tag über konsumieren eine Auswirkung auf unsere individuelle Leistungsfähigkeit haben. Vitamine, Salze, Nährstoffe usw. haben starken Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Um diesen konstant zu halten, verwendet der Körper Insulin. Dies hat wiederum den Effekt zu folge, dass es die Fettverbrennung blockiert und wie in 1.) Check Deine Enegiebilanz, zur Anhäufung von Energiereserven kommt.

Es sind nicht die Fettaugen in der Rindssuppe die einen zu Übergewicht verformen. Vielmehr ist es die einseitige und doch kohlenhydratlastige Ernährung. Zuviel Brot am Morgen, Brot zu Mittag und die TK-Pizza am Abend, das kann nicht gut gehen. Nudeln und Fruchtsäfte mit Zucker runden die Mahlzeit ab. – Nichts Da! – Versuch doch mal ein Frühstück mit einem leckern Früchtemüsli. Natürlich frische Früchte wie Beeren, Banane, Apfel, Mango und Nüssen. Ein kraftvoller Energiespender mit wenig Kalorien. Zu Mittag ein proteinreiches warmes Gericht mit etwas Grün dabei. Zu Abend sollte man die kleinste Portion zu sich nehmen und das Snackmonster vehement unterdrücken. Ein Müsli mit Yoghurt ist der perfekte Platzfüller für das Hungermonster oder als Start in den Tag. Viele Mineral.-Ballaststoffe welche einen schnellen Verzehr ohne Nebeneffekte mit sich bringt.

Alleine die Veränderung der Ernährungsgewohnheit, zu weniger Kalorien, mehr Protein (Fisch & Fleisch) und mehr Obst und Gemüse, bewirkt eine Umstellung des Stoffwechsel und unterstützt Dein Training und die Fettverbrennung zum Abnehmen.

6. Muskeln richtig definieren

Durch schweißtreibendes Krafttraining oder Muskelaufbautraining. Die Muskelmasse unterstützt die Fettverbrennung. Also ist es nur logisch das wenn Du abnehmen möchtest, ein gezieltes Kraft- Ausdauertraining genau das richtige für eine Transformation ist. Auf die Trainingsform kommt es nicht wirklich an. Essentiell ist ein kontinuierliches Training wo Du durch erhöhte Aktivität mehr Energie verbrauchst als zuführst. Zusätzlich verwendest Du in benannten Trainings-Pulsbereich Übungen mit Gewichten oder Fitnessbänder zum Krafttraining und Muskelaufbau. Durch proteinreiche Ernährung sollten sich die Muskeln besser definieren und schneller erholen.

Hierbei geht es weniger um das Gewicht, der Belastungsintensität als vielmehr um die sauber Durchführung der Kraftübung, Wiederholungen (15/12/10) wobei sich je Satz die Belastung (Gewicht) steigern kann. Durch Steigerung des Gewichts je Satz forcierst Du die Zunahme an Muskelmasse. Bei Erhöhung der Wiederholungen je Satz mit leichter Gewichtssteigerung, definierst du die Muskelgruppen.

7. Welches Training zur besseren Fitness und zum Abnehmen

Grundsätzlich empfehle ich eine Freizeitaktivität welche Spaß macht und welche Du regelmäßig machen kannst. Je nach Deiner Begeisterung für sportliche Betätigung solltest Du dir einen Trainingsplan zurechtlegen. Leistungssportler sind meist auf eine Disziplin fokusiert und darauf spezialisiert. Den Einsteiger steht es frei in welcher Disziplin er sich versucht. Vielleicht musst Du auch verschiedene Freizeitaktivitäten zuerst mal ausprobieren, bevor Du Dich für ein Training entscheidest. Im ersten Schritt geht es um die Entwicklung eines bewussten Gefühls für den eigenen Körper und wie dieser Funktioniert. Wo sich die Grenzen im Pulsbereich und sich die anaerobe Schwelle befindet. Nach 2 bis 6 Monaten Training, sollte sich dein Körper schon definieren und Du kannst erste Erfolge erkennen. Jetzt nur nicht gleich wieder in das alte Muster zurück fallen oder den Winter als Trainingspause verstreichen lassen.

8. Ready for Action

All Dein Wissen übers Training und die Veränderung hilft Dir recht wenig wenn es um die richtige Geisteshaltung fehlt. Motivation und Inspiration machen das Training vielseitig und unterhaltsam. Aller Anfang zur Veränderung beginnt in kleinen Schritten. Konzentriere Dich auf Dein Training und wie Du Deinen Action Lifestyle lebst. Brauchst Du einen Motivator, Anreize zur Gestaltung?

9. Gewohnheiten verändern

Gewohnheiten bestimmen unsere Entscheidungen und so einen Großteil der Freizeit. Bloß dass Du viele davon erst wahr nimmst, wenn Du von jemand darauf hingewiesen wirst. Selbst weiß man darüber Bescheid aber sieht keinen Bedarf etwas daran zu verändern. Die Gewohnheiten zu verändern ist wohl die schwierigste List und Tücke beim Lebensstil. Mit etwas beginnen und es auch bei widerständen oder wenig Motivation durchzuziehen. Warst Du schon mal am Gipfel bei Sonnenaufgang? Warst bei Regen laufen? Hast gezielt für eine bestimmte Veränderung etwas aufgegeben? Schlechte, unnütze Gewohnheiten solltest Du identifizieren, abstellen und durch für die Veränderung nützliche Gewohnheiten ersetzen. Klappt vielleicht nicht auf Anhieb aber wenn Du dran bleibst wird es das.

10. Belohnung zum Training

Zum Einem ist es das Resultat der Bemühungen welches Du im Spiegel betrachten kannst. Das Du auf geleistetes stolz sein kannst und zum Anderen kannst Du Dir für den Erfolg jeder Trainingsphase, jährlich dann halbjährlich und später je Quartal eine Reise, Ausflug, Expedition oder Etwas individuelles als Belohnung gönnen. Ich habe mir sozusagen einen Trainings-Motivationskalender gebastelt und bei Zielerreichung wurde und wird belohnt.

 

-> Ich hoffe Dir haben die Texte und Tipps gefallen <-

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